Freizeitgestaltung in der Quarantäne

von Tamara-Lena Horvat (Kl. 6)

Wir kennen es alle, nach zwei Tagen Quarantäne wissen wir nicht mehr, wohin mit uns selbst. Dazu noch der Gedanke, dass es die nächsten Tage, Wochen oder sogar Monate so weiter geht. Deshalb hier ein paar Tipps und Möglichkeiten, damit euch nicht langweilig wird.

Natürlich hat man in Corona-Zeiten die Familie am Hals. Ob man das gut oder schlecht findet, sei jedem selber überlassen. Manche jedenfalls nervt es: Der Vater im Homeoffice, der nicht gestört werden will; die Geschwister, die allerlei Blödsinn anstellen, und natürlich die Mutter, die den Kindern hinterher räumt und dazu vielleicht selber arbeitet und sich auch um den Haushalt kümmert. Doch wenn jeder seine Aufgabe erfüllt hat, kann man zum Beispiel zusammen Gesellschaftsspiele spielen. Karten würden sich gut anbieten, weil man nicht so viel Unordnung hinterlässt. Wenn man schon bei Unordnung ist, kann man jetzt den Haushalt gut ausmisten. Verlegt einfach den Frühjahrsputz nach hinten, denn nicht immer hat man dafür so viel Zeit wie jetzt.

Corona bietet sich natürlich auch sehr gut an, um eine neue Sprache zu lernen. Also egal, welche Sprache ihr schon immer lernen wolltet, jetzt ist ein guter Zeitpunkt dafür. Setzt euch hin und nehmt euch jeden Tag eine halbe Stunde. Versucht es einfach!

Kreativ werden kann man auch, wenn man es nicht schon längst ist. Bastelt etwas und überrascht Personen, die euch wichtig sind. Auch zeichnen bietet sich gut an, weil man meistens alle nötigen Materialien zu Hause hat. Bücher zu lesen ist sowieso immer eine gute Idee. Denn man hat nicht nur endlich die Ruhe dazu, sondern es stärkt auch euer Wissen. Probiert heute eine neue Bücherreihe, später könnt ihr auf euch selbst stolz sein!

Es ist auch wichtig, Kontakt zu den Freunden zu halten. Also telefoniert und schreibt euch. Da ihr euch nicht treffen könnt, bietet sich auch Videochat an. Nicht zu vergessen ist natürlich, Sport zu treiben, soweit es die Corona-Beschränkungen zulassen, z. B. zu Hause. Das tägliche Workout macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für deinen Körper.

Wenn man sein tägliches Workout beendet hat darf man sich natürlich ausruhen und Filme gucken. Dazu habe ich hier eine Liste mit Filmen erstellt. Wer eine Familie mit kleinen Kindern hat, könnte sich zum Beispiel Onward – Keine Halben Sachen (eine Disney/Pixar-Produktion) ansehen. Dies ist ein Film für Kinder fast jeder Altersstufe.

Konjuktur haben jetzt auch Filme, in denen es um Epidemien geht. Ein Klassiker war sicherlich Outbreak von 1996, aktuellerem Datums ist Contagion. Der Film, der sich inhaltlich mit der Schweinegrippe von 2008 beschäftigt, ist für Zuschauer ab 12 Jahren geeignet. Die Thematik passt natürlich gut zur aktuellen Situation, da die Leute damals auch mit einer Epidemie umgehen mussten.

Und als letzter Filmtipp nun Geostorm. Dort geht es um unsere Welt, wie sie von Satelliten gesteuert wird. Es gab aber eine Fehlfunktion und wenn sie nicht aufgehalten wird, würde sich dadurch die größte Naturkatastrophe bilden, die die Menschheit je gesehen hat.

Doch weiterhin gilt, dass man natürlich auch etwas für die Schule tut. Denn wie viele Opfer wir auch bringen müssen, es wird eine Zeit nach Corona geben.

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