offbeat im Interview

Eine neue Schülerband am Mariengymnasium

vom Herausgeber

Ein spannendes Jahr für die Musikszene am Mariengymnasium. Neben Musical-Band und Band-AG gibt es nun eine Schülerband, die in Eigenregie zusammenspielt. offbeat sind Piet Thiesen (Vocals, Gitarre), Jonas Evers (Vocals, Gitarre), Moritz Finkensieper (E-Gitarre), Hannes Zander (Keys, Gitarre), Lukas Fischer (Drums, Saxophon) und Mattes Titze (Bass). In unseren pandemischen Zeiten lief das folgende Interview, das wir in der ersten Osterferienwoche führten, natürlich über E-Mail.

v.l.n.r: Lukas Fischer, Hannes Zander, Piet Thiesen, Jonas Evers, Moritz Finkensieper; Foto: offbeat

Bloody Mary: Wie kam es zur Gründung Eurer Band?

Piet: Wie so häufig durch eine Reihe von Zufällen! Unser Sänger und Gitarrist Jonas spielt Tennis beim MTV Jever, und so kam es, dass er gefragt wurde, beim alljährlichen Sommerfest des Vereins einen musikalischen Beitrag zu leisten. Sofort war klar, dass Moritz und ich dabei sein mussten. Noch nie zuvor hatten wir zusammen musiziert, aber die Harmonie stimmte. Mit nur einer Woche Probezeit haben wir ein kleines Programm auf die Bühne gezaubert, das bei vielen auf großen Anklang stieß. Nach dem erfolgreichen Auftritt haben wir uns dazu entschlossen, einfach weiter zu machen! Nach zwei schnellen Anrufen waren auch Hannes und Lukas dabei. Neuestes Mitglied ist unser Bassist Mattes.

BM: Schulöffentlich hatte ich überhaupt nichts davon mitbekommen. Handelte es sich zunächst um eine Art Geheimnis?

Moritz: Nein, ein Geheimnis war offbeat eigentlich nie. Unsere vermeintliche Unbekanntheit könnte daran liegen, dass wir bisher noch wenig zusammen auf der Bühne standen. Es ist allerdings interessant zu beobachten, wie schnell unsere Sticker in Umlauf gekommen sind…

Sticker; Design: offbeat

BM: Gab es Schwierigkeiten einzelne Instrumente zu besetzen?

Mattes: Bei uns am Mariengymnasium scheitert es an talentierten jungen Musikern wirklich nicht, deshalb hat es eigentlich nicht lange gedauert, bis wir zu einer guten Größe angewachsen sind. Lediglich bei der Findung eines Bassisten haben wir uns etwas länger Zeit gelassen.

BM: Wo probt ihr?

Jonas: Wir dürfen am Abend im Musikhaus proben, für diese Möglichkeit sind wir der Schule und Musikschule sehr dankbar. Vielen Dank auch an unseren Bundesfreiwilligendienstler Torben sowie Frau Harland und Frau Dohmen (Musikschule Friesland), die uns bei den Proben unterstützen. Ein großes Dankeschön sprechen wir auch dem Fachobmann Musik, Herrn Roloff, aus, der uns im Musikhaus proben lässt.

Saitenspieler in Reihe; Foto: offbeat

BM: Schreibt ihr hauptsächlich eigenes Material oder covert ihr eher bekannte Songs?

Piet: Schnell nach Bandgründung kam der Wunsch auf, dem Publikum etwas Neues, Unverbrauchtes zu bieten, deshalb schreiben wir eigene Songs. Trotzdem schließen wir es natürlich auch nicht aus, mal was Gutes zu covern.

BM: Wie sieht Euer kreativer Prozess von der ersten Idee bis zum fertigen Song aus?

Lukas: Grundsätzlich schreibt Jonas unsere Songs, doch oft gibt es dafür auch Impulse aus der Band. Häufig sind es eben solche Einfälle, seien es thematische Ideen von Piet, ein cooles Riff von Moritz oder eine Akkordfolge von Hannes, die gleichzeitig der Startschuss für einen neuen Song sind. Von da an läuft es dann ganz unterschiedlich. Manchmal entstehen zuerst die Lyrics von Jonas, häufig genug aber auch zuerst die Musik. Manchmal passiert es auch, dass ein Text und eine Melodie zueinander finden, die unabhängig voneinander geschrieben wurden, alles ist möglich!

BM: Was unterscheidet offbeat von anderen Bands?

Mattes: Zum einen natürlich unsere Musik, denn wir haben wirklich von allem etwas eingepackt. Auch unsere Besetzung mit zwei Sängern bzw. Gitarristen ist eher untypisch. Abgesehen davon arbeiten wir völlig in Eigenregie, ohne den Einfluss von Lehrern, sind also wortwörtlich eine Schüler-Band.

Foto: offbeat

BM: Wie ist euer Bandname entstanden? Der ist ja bei vielen anderen Musikerkollegen oft ein lange ungelöstes Problem.

Hannes: Durch einen kleinen Insider innerhalb der Band. Einer ruft laut „offbeat”, stampft auf dem Boden und klatscht in die Hände – die ganze Band macht es nach. Diese kleine Tradition ist einem Bandenmitglied dann irgendwann so auf die Nerven gegangen, dass wir – um ihn zu ärgern – „offbeat” kurzerhand zu unserem Bandnamen gemacht haben.

BM: Wo kann man euch hören?

Lukas: Im Moment ist natürlich ungewiss, welche Veranstaltungen in der Zukunft stattfinden und welche nicht, wir sind aber z.B. auf den Schulkonzerten fest eingeplant. Wir beabsichtigen zudem, bald ein paar Stücke online zu veröffentlichen.

Die neue Schülerband offbeat präsentiert sich auf Instagram (https://www.instagram.com/offbeatmusik/) und freut sich über zahlreiche Klicks und Anmerkungen. Vielen Dank für das Interview!

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