Back to school

Ein persönlicher schulisch-pandemischer Rückblick

von Chiara Fleßner (Kl. 8)

Mittlerweile hat sich die virologische Lage anscheinend ein wenig beruhigt. Einige Maßnahmen wurden aufgehoben, Geschäfte, Friseure und Nagelstudios haben wieder geöffnet und für uns SchülerInnen beginnt mehr oder weniger wieder der Alltag in puncto Schule. Allerdings musste vieles geändert und der Situation angepasst werden.

Foto: www.pixabay.com

Im Großen und Ganzen dürfte jedem die Neuheiten bekannt sein: Es gilt Maskenpflicht, außer an den Sitzplätzen. Beim Eintreten ins Gebäude müssen sowohl die gekennzeichneten Wege für den Aus- und Eingang eingehalten werden, als auch die Hände desinfiziert werden. Präsenzunterricht gibt es nur in den Fächern, die im Klassenverband stattfinden und immer nur im eigenen Klassenraum; die Sitzplätze haben den notwendigen Sicherheitsabstand zueinander und die Klassen sind in zwei Gruppen aufgeteilt, die im Wechsel an der Schule und zu Hause unterrichtet werden Eine Menge neue Regeln, die jedoch notwendig sind, um die Öffnung unserer Schule überhaupt wieder möglich zu machen.… Weiterlesen

Hinter den Holzplatten

Einblicke in das neue B-Gebäude

von Jonas Evers (Q1)

Die Wolken, die von der aufgehenden Sonne angestrahlt werden, leuchten in einem tiefen Orange, während die Schülerschaaren an diesem Morgen durch das grüne Schultor schlendern. Dort hat sich der allmorgendliche Rundblick von A-, zu C-, zu B-Gebäude in der letzten Zeit drastisch verändert. Heute ist die letzte der charakteristischen roten Platten des neuen Von-der-Vring-Hauses, im Schülermund: B-Gebäude genannt, montiert worden. Die Orangetöne der Wolken, die sich in den ausladenden Fensterfronten spiegeln, beißen sich etwas mit dem strahlenden Rot.

Foto: Jonas Evers

Die SchülerInnen haben sich über das neue Gebäude schon ihre Meinung gebildet.… Weiterlesen

Einblicke in das neue B-Gebäude

Fotogalerie

Fotos und Begleittext von Jonas Evers (Q1)

Für Bloody Mary öffnet Schulleiter Jürgen Ploeger-Lobeck exklusiv die mysteriöse Tür in der Wand aus Spanplatten, die seit einiger Zeit die Pausenhalle entzweit.

Gleich hinter der Holzwand befindet sich ein neuer Zugang zum Pausenhof und zum neuen Gebäude. Tritt man durch die graue Tür, die zukünftig Pausenhalle und B-Gebäude verbinden wird, breitet sich ein großzügiger Flurbereich aus, der auf der linken Seite zum Sekretariat und dem Büro des Schulleiters führt.

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Geheime Räume am Mariengymnasium

Eine Expedition zu den letzten Mysterien unserer Schule

von Arian Koch (Kl. 6)

Eine Schule hat sehr viele Zimmer. In den meisten war man als Schülerin oder Schüler schon einmal drin, aber es gibt auch eben einige, von denen man gar nicht weiß, dass sie überhaupt existieren oder die uns nicht gezeigt werden.

Lehrerzimmer mit Geheimtür

Foto: Arian Koch

Als erstes denkt man da ans Lehrerzimmer. Es ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Den ersten Teil sieht man durch die Glastür, aber den zweiten Teil kann man nur vom Schulhof sehen. Wenn man durch den Flur läuft, der in die Pausenhalle mündet, fällt einem eine Tür auf, durch die niemand geht.… Weiterlesen

Theater | Trotz | Corona | ?

Die Musical Junior-AG in der Pandemie

von Chiara Fleßner (Kl. 8)

Eine Theateraufführung in Zeiten von Corona? Klingt zunächst unglaublich, schließlich sollten wir uns Monate lang mit maximal einer weiteren Person oder einem weiteren Haushalt treffen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Schulen arbeiteten ebenfalls über mehrere Monate hinweg nur im Homeoffice. Dass man ausgerechnet jetzt ein Schul-Theaterstück erproben und vorführen möchte, klingt hochambitioniert. Doch die AGs sollen nicht unter Corona leiden – wenn man eine Form von Unterricht finden würde, die der Infektionsgefahr Sorge trägt, dann können auch die AGs bestehen bleiben und den Schülern weiterhin Spaß bereiten. Doch wie genau soll das funktionieren bei einer AG, die sich mit Schauspiel, Gesang und Tanz beschäftigt?… Weiterlesen

Grüne Schatten

Eine düstere Kurzgeschichte

von Sweja Boekhoff (Kl. 9)

Schrill hallte das tiefe, verrückte Lachen der dunklen Gestalt durch den nachtschwarzen Wald. Leise mischte sich das Tropfen einer dickflüssigen Flüssigkeit mit unter das Geräusch und bildete so eine düstere Atmosphäre. Ein kleines Kind saß, mit dem Rücken an einen Baum gepresst, hinter einer Wand aus dunklem Grün.

Illustration: Sweja Boekhoff

Sie verdeckte das Kind, doch nicht die Geschehnisse auf seiner anderen Seite. Die Augen des Kindes blickten starr auf die Szene, welche sich vor ihm abspielte. Eine durchdringende, dunkelrote Flüssigkeit verschmutze das Gras und breitete sich Sekunde für Sekunde mehr über den Waldboden aus.… Weiterlesen

Tanzen statt marschieren!

Die „Swing-Jugend“ im NS-Staat

von Eske Vienup (Kl. 10)

Sie tanzte, statt im Gleichschritt zu marschieren. Sie hörte ,,entartete“ Musik. Sie war weder in der Hitlerjugend noch im Bund Deutscher Mädel, denn die Ansichten des nationalsozialistischen Regimes teilte sie nicht. Damit riskierte sie die Leben ihrer Mitglieder. Sie widersetzte sich und vor allem hörte und verehrte sie englischsprachige Jazzmusik: die Swing-Jugend im NS-Staat.

Ausschnitt aus dem Filmprojekt „Hamburger Zeitzeugen berichten – 1933 bis 1947“

Ein Dorn im Auge der Nationalsozialisten

Die Swing-Jugend war eine Jugendkultur, die sich in den 1930er-Jahren in vielen Großstädten, hauptsächlich in Hamburg, entwickelte und widerständisch gegen den Nationalsozialismus auftrat.… Weiterlesen

Jugendliche Gewaltverbrecher

von Luisa M. Zimmermann (Kl. 9)

Wir erfahren meistens nur das über unser Gegenüber, was wir von ihr oder ihm erfahren sollen. Wenn wir seine Gedanken lesen und seinen Lebenslauf kennen würden, so könnte uns diese Fähigkeit zwar in bestimmten Situationen beschützen, doch es würden gleichzeitig Unmengen an Vorbehalten im Raum stehen.

Illustration: Sweja Boekhoff

Was würden wir tun, wenn wir wüssten, dass einer unser Mitschüler oder unserer gleichaltrigen Bekannten ein Mörder wäre? Es wäre wahrscheinlich so unvorstellbar, dass wir nicht wüssten, was wir tun sollen. „Ein Verbrecher ist und bleibt immer ein Verbrecher“ – unsere Gesellschaft steckt sie meistens einfach alle in die gleiche Schublade.… Weiterlesen

Corid-20

Eine dystopische Kurzgeschichte von Chiara Fleßner (Kl. 8)

Wir schreiben das Jahr 2067. Einige von uns wissen noch, wie es war vor dieser Zeit. Ich bin leider keine dieser Glücklichen. 2020, das Jahr der Krise, das Jahr, das alles änderte. Zunächst hielt ein noch relativ harmloses Virus die Welt in Atem. Die Menschen blieben mit Kontaktverbot und Ausgangssperre zuhause. Doch das Virus mutierte; heraus kam etwas viel Gefährlicheres: Corid-20. Es ist durch die Luft übertragbar und jeder, der sich mit ihm infiziert, stirbt innerhalb von 24 Stunden. Aus diesem Grund versteckten sich alle wohlhabenden Bürger in ihren privaten Schutzbunkern, um nicht angesteckt zu werden.… Weiterlesen

Mariengymnasium goes homeoffice

Das Leben als Schülerin in Zeiten von Corona

von Chiara Fleßner (Kl. 8)

Die momentane Lage dürfte uns alles bekannt sein: Das Corona-Virus ist im Umlauf, Veranstaltungen werden abgesagt, Schulen, Kindergärten und einige Unternehmen haben geschlossen, es gilt eine Kontaktsperre und so weiter und so weiter. Viele Leute müssen im Moment von Zuhause arbeiten, sprich Homeoffice betreiben, und auch wir Schüler müssen den Stoff, der nun nicht mehr in der Schule von Person zu Person(en) unterrichtet wird, von Zuhause aus durcharbeiten. Doch wie gut funktioniert dies und lernen wir dabei überhaupt etwas?

Foto: pixabay.com

Zu Beginn der Homeoffice-Zeit lief es zunächst noch ganz gut, wir Schüler/innen freuten uns darauf, keine Schule zu haben und waren hochmotiviert, die Aufgaben von Zuhause aus zu bearbeiten.… Weiterlesen